Neue Lösung für die Gemeindedienste
So variabel wie möglich

Angela Stoye

Die Landeskirche Anhalts ist ihrem Ziel, auf landeskirchlicher Ebene einige Arbeitsgebiete neu zu ordnen, ein Stückchen näher gerückt. Die Synodalen hatten im Herbst 2018 beschlossen, mögliche Stellenveränderungen bei der Frauen- und Männerarbeit, der Evangelischen Erwachsenenbildung und dem Gemeindeaufbau zu prüfen. Wegen zweier Vakanzen sei der Zeitpunkt günstig. Zudem müssten wegen des Umbaus der gesamten Landeskirche in den nächsten Jahren hin zu Mitarbeiterverbünden und Arbeitsgemeinschaften alle Aufgabengebiete betrachtet werden.
Bei der Synodentagung am 10. und 11. Mai in Dessau-Roßlau legte eine vierköpfige Arbeitsgruppe einen Entwurf für den künftigen landeskirchlichen Mitarbeiterverbund „Gemeindedienste“ vor. Darin heißt es unter anderem, dass grundsätzlich alle oben genannten Arbeitsgebiete weiterhin vorhanden, aber stärker aufeinander bezogen sein sollen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams sollen sich gegenseitig vertreten können und an einem Arbeitsort konzentriert sein. Und der Anstellungsumfang kann (ausschließlich der Verwaltungsstelle) innerhalb des Teams variabel angesetzt werden. Die Landespfarrerin für Gemeindeaufbau, Christine Reizig, sagte bei der Vorstellung des Entwurfes, dass nicht nur Theologen, sondern auch eine Pädagogin oder ein Pädagoge im Team vertreten sein sollen.
Der bisherige Stellenplan sah je eine volle Stelle für die Frauenarbeit, die Erwachsenenbildung und den Gemeindeaufbau vor sowie 25 Prozent für die Verwaltung – insgesamt 325 Prozent. Für die Männerarbeit in Anhalt ist ein ehrenamtlicher Mitarbeiter zuständig. Der Ansatz vom Herbst 2018 sah nur noch eine halbe Stelle für die Frauenarbeit vor, bei sonst unveränderten Stellenumfängen. Die Arbeitsgruppe schlägt vor: eine halbe Stelle für die Frauenarbeit, eine volle Stelle insgesamt für Männerarbeit und Erwachsenenbildung, eine volle Stelle für Gemeindeaufbau und eine 37,5-Prozent-Stelle für Verwaltung – macht insgesamt 287,5 Prozent. Christine Reizig unterstrich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dazu da, die Kirchengemeinden zu unterstützen. Ihre konkreten Tätigkeiten richten sich immer nach deren Fragen und Anforderungen.“

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Online-Redaktion aus Weimar

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