Künstlerisches Projekt soll gefördert werden
Für Her(r)bergskirche wird Gastaufenthalt vergeben

Ein Raum aus der Her(r)bergskirche Tambach-Dietharz.
  • Ein Raum aus der Her(r)bergskirche Tambach-Dietharz.
  • Foto: Marcus Glahn
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Für die Her(r)bergskirche Tambach-Dietharz wird ein Gastaufenthalt zur Förderung von künstlerischen Projekten vergeben. Die Arbeiten sollen einen spezifischen Bezug zur Stadt Tambach-Dietharz sowie der kirchlichen, gesellschaftlichen und/oder landschaftlich-ökologischen Umge-ung herstellen. Der Gastaufenthalt richtet sich an Künstler und Künstlerinnen sowie andere Inte-ressenten, die durch interdisziplinäre und explorative Methoden soziale, gesellschaftliche, histo-rische und/oder ökologische Themen fördern. Bewerbungsunterlagen können per E-Mail (max. 5 MB oder Download-Link) bis spätestens 15. Juli 2021 an residency@herrbergskirchen.org gesen-det werden.

Für einen frei wählbaren Zeitraum von maximal 14 Tagen steht in den Monaten September und Oktober das eingerichtete Turmzimmer in der örtlichen Lutherkirche zur Verfügung. Darüber hinaus kann der multifunktionale Kirchenraum inklusive neuem Mobiliar für das temporäre Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Kochmöglichkeiten befinden sich direkt in der Kirche, sanitäre Anlagen im benachbarten „Haus des Gastes“.

Im Rahmen des Aufenthalts ist die Erarbeitung eines Ausstellungsbeitrages erwünscht. Dieser soll im Jahr 2022 im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Gastaufenthalt wird von der Stadt Tambach-Dietharz und der örtlichen Kirchengemeinde
mit einer Aufwandsentschädigung von einmalig 900 Euro gefördert.

Die Bewerbung soll ein Motivationsschreiben mit Angaben zu möglichen Arbeiten und dem in-dividuellen Interesse an Tambach-Dietharz und Umfeld sowie Angaben zum gewünschten Auf-enthaltszeitraum, ein Lebenslauf und ein Portfolio mit bis zu fünf Arbeiten enthalten.

Weitere Informationen im Internet: https://www.herrbergskirchen.org/de/herrbergskirchen-erleben/lutherkirche

Hintergrund:
Die Her(r)bergskirchen wurden 2017 von der Kirchengemeinde Neustadt am Rennsteig sowie Architekten und Architektinnen aus Berlin, Leipzig und Wien initiiert. Die Idee entstand im Rahmen eines Wettbewerbs, ausgelobt von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Ausgehend vom Pilotprojekt in Neustadt am Rennsteig haben sich weitere Gemeinden angeschlossen. Die Her(r)bergskirchen werden unter anderem mit Mitteln der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (LEADER), des Landesprogrammes Tourismus des Freistaats Thüringen, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie der Kultur-stiftung des Bundes unterstützt. Die Her(r)bergskirchen verstehen sich als ein „Türöffner“ für das weitere Erkunden der Region und schaffen eine neue touristische Besonderheit für den Thüringer Wald.

Autor:

susanne sobko

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