Eisenach-Erfurt - Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

Sex auf Rezept stößt auf Ablehnung

Frankfurt a. M. (epd) – Forderungen der Grünen nach Sex auf Rezept für pflegebedürftige und behinderte Menschen stoßen auf breite Ablehnung. Das Bundesgesundheitsministerium wies den Vorschlag ebenso zurück wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Es gebe keinen Grund, Dienste von Prostituierten von den Kassen erstatten zu lassen. Es sei aber wichtig, anzuerkennen, dass behinderte und pflegebedürftige Menschen, die in Heimen leben, ein Recht auf Sexualität hätten, so der Lauterbach: »Was...

  • Weimar
  • 15.09.17
  • 32× gelesen

Ein Urteil mit Folgen

Vor dem Hintergrund des Terroranschlags von Jerusalem, durch den am 8. Januar vier Menschen getötet und 17 weitere verletzt wurden, gewinnt das Urteil, über das unser Autor im Folgenden berichtet, besondere Bri­sanz. Israelische Politiker streiten sich, ob die Soldaten am Anschlagsort zu zögerlich das Feuer auf den Attentäter am Steuer des Lastwagens eröffnet haben. Einige Kabinettsmitglieder verwiesen auf die Verurteilung des Soldaten Elor Asaria. Das Urteil habe die gesamte Armee...

  • Weimar
  • 15.09.17
  • 14× gelesen

Diakonie: Haiti droht Hungerkrise

Berlin (epd) – Nach dem Hurrikan »Matthew« befürchtet die Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti eine Hungerkrise. Die humanitäre Lage sei verheerend und könne sich in den kommenden Wochen noch zuspitzen, erklärte das evangelische Hilfswerk in Berlin. »Im Süden Haitis sind nahezu 100 Prozent der Ernten durch den Sturm zerstört worden«, sagte Nothilfe-Koordinatorin Sylvie Savard. Schon vor dem Hurrikan im Oktober habe es eine lang anhaltende Dürre und große Ernte-Einbußen gegeben. Die Zerstörung...

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  • 14.09.17
  • 11× gelesen

Mehr Frauen mit Männerschnupfen

Düsseldorf (epd) – Deutlich mehr Frauen als Männer werden nach Krankenkassenangaben wegen Erkältungen krankgeschrieben. Von Dezember 2015 bis März 2016 seien 59 338 Frauen und 36 044 Männer aus diesem Grund dem Arbeitsplatz ferngeblieben, teilte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) unter Berufung auf eine Auswertung der Krankschreibungen mit. Hochgerechnet auf die gesamte Bevölkerung fehlte im vergangenen Winter rund jeder zehnte Berufstätige wegen einer Erkältungskrankheit auf der Arbeit. Im...

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  • 14.09.17
  • 10× gelesen
Kaum jemand schaut hin: Im Jemen benötigen 21 Millionen Menschen, darunter sehr viele Kinder, dringend Hilfe – das sind 82 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Land ist Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt.

Das stille Sterben im Jemen

Von Natalia Matter Eine humanitäre Katastrophe bahnt sich Hilfswerken zufolge im Jemen an. Acht Millionen Kinder sind laut »Save the Children« ohne medizinische Versorgung. Das Gesundheitssystem des arabischen Landes stehe vor dem Kollaps, hieß es in einem Bericht des internationalen Hilfswerks, der am Freitag in Berlin veröffentlicht wurde. Nach Einschätzung des Bündnisses »Aktion Deutschland Hilft« droht neben der herrschenden Hungersnot zudem eine Cholera-Epidemie. Rund 19 Millionen Menschen...

  • Weimar
  • 14.09.17
  • 108× gelesen
Blick in das Hauptschiff der unterirdischen Kathedrale. Das Kreuz ist keine plastische Figur, sondern ein in Salz und Stein geschlagener Hohlraum und entsteht durch eine raffinierte Beleuchtungstechnik.

Das Salz der Erde

Die Salzkathedrale im kolumbianischen Zipaquirá ist die größte unterirdische Salzkapelle der Welt. Der große Dom umfasst 8 500 Quadratmeter und kann rund 8 000 Gläubige aufnehmen. Von Rainer Heubeck Bergarbeiter haben einen gefährlichen Job. Deshalb ist es kein Wunder, dass sie – gerade in einem katholisch geprägten Land – vor dem Weg in den Schacht häufig um Beistand von oben bitten. Das war auch in der traditionsreichen Salzmine in Zipaquirá so, die sich im kolumbianischen Hochland befindet,...

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  • 14.09.17
  • 81× gelesen
Allerorten in den USA bestimmten Demonstranten am letzten Wochenende das Bild, wie hier beim »Womens March on Washington«, wo rund eine halbe Million Teilnehmer friedlich gegen den neuen Mann im Weißen Haus auf die Straße ging.

Ein tief gespaltenes Land

USA: Nach Donald Trumps Amtseinführung und den riesigen Demonstrationen gegen den neuen Präsidenten am Tag danach muss man konstatieren: Harte Realitäten und entgegen­gesetzte Hoffnungen stoßen aufeinander. Trumps »Make America Great Again« fährt auf dünnem Eis. Von Konrad Ege Die vielen Demonstranten gegen Trump stehen vor der Frage, wie sie mit »diesem Mann« umgehen, der ihrer Ansicht nach gar nicht repräsentativ ist für Amerika. Doch er hat gewonnen. »Frauenrechte sind Menschenrechte« stand...

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  • 14.09.17
  • 12× gelesen
Sani Ibrahim: Der Pfarrer der arabischen Evange­lischen Gemeinde in Jerusalem wird ab Januar 2018 neuer Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land.

Ein neuer Brückenbauer im Heiligen Land

Von Frank Meinel Mitte Januar wurde Sani Ibrahim Azar zum neuen Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) gewählt. Seit über 30 Jahren ist er Pfarrer der arabischen Evangelischen Gemeinde in Jerusalem, die zusammen mit der deutschsprachigen an der Erlöserkirche lebt und eine bemerkenswerte Ausstrahlung im Heiligen Land hat. Pfarrer Azar folgt Bischof Dr. Munib A. Younan, der derzeit auch Präsident des Lutherischen Weltbundes ist und kürzlich in Lund...

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  • 14.09.17
  • 92× gelesen

»Jesus« nicht als Passwort verwenden

Chicago (idea) – Christen sollten keine Bibelverse, biblische Namen oder religiöse Begriffe als Passwort für ihren Computer oder für Anwendungen wie Internet-Banking oder Kaufportale verwenden. Das rät das Magazin »Christianity Today« (Christsein heute/Carol Stream bei Chicago). Andernfalls mache man es Hackern leicht. So erscheine beispielsweise »John316« auf den ersten Blick ein gutes Passwort zu sein, weil es sich aus Buchstaben und Zahlen zusammensetze. Es beziehe sich auf das...

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  • 14.09.17
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Fairer Handel boomt, es könnte aber mehr sein

Berlin (G+H) – Der faire Handel wird in Deutschland immer bedeutender, doch große gesellschaftliche Veränderungen hat er bislang noch nicht bewirkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die eine Reihe von Entwicklungshilfswerken und mit dem fairen Handel befassten Organisationen, wie »Brot für die Welt« und »Misereor«, in Berlin vorstellten. 2015 hatten Verbraucher in Deutschland nach Angaben des »Forums fairer Handel« rund 1,15 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben....

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  • 14.09.17
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Russisch-orthodoxe Kirche im Aufwind

Dortmund (idea) – Das Gemeindeleben in der russisch-orthodoxen Kirche erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. Das beobachtet deren Oberhaupt, Patriarch Kyrill. Wie er laut dem Dortmunder Informationsdienst »Orthodoxie Aktuell« weiter sagte, sind seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion fast 30 000 Kirchen wiedereröffnet worden, davon allein 5 000 in den vergangenen sieben Jahren. Habe es 2009 nur 159 Diözesen gegeben, so seien es gegenwärtig bereits 296. Das ist für Kyrill ein »wahres...

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  • 14.09.17
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Zugang zu Menschen in Not gefordert

Genf (epd) – Fast 100 Hilfsorganisationen haben den ungehinderten Zugang zu den notleidenden Menschen in Syrien verlangt. Russland und die Türkei müssten bei der Syrien-Konferenz in Astana (Kasachstan) Hilfslieferungen für die hungernden Frauen, Männer und Kinder durchsetzen, forderten sie in einem gemeinsamen Appell. Der Aufruf wurde auch von syrischen Hilfsorganisationen unterstützt. Die UN schätzen, dass rund 700 000 Menschen in belagerten Orten in dem Bürgerkriegsland ausharren, andere...

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  • 14.09.17
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Irak: »IS« hat Kirchen als Waffenlager missbraucht

Karakosch (idea) – Im Irak hat die Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) Kirchen vielfach als Waffenlager und Schießstände missbraucht. Das berichtet die katholische Hilfsorganisation »Kirche in Not«. Besonders betroffen gewesen sei Karakosch, die größte christliche Stadt im Irak. Die noch im Irak lebenden Christen fordern international gesicherte Schutzzonen in ihrem Land. Diese Botschaft hat der kurhessische Bischof Martin Hein von seiner Reise mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK)...

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  • 14.09.17
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Hilfsbündnis vor allem in Asien aktiv

Bonn (epd) – Die »Aktion Deutschland Hilft« hat im vergangenen Jahr weltweit Hilfsprojekte mit einem Volumen von 41,4 Millionen Euro realisiert. Vor allem in Asien seien viele Maßnahmen unterstützt worden, teilte das Bündnis von 24 Organisationen in einer ersten Bilanz mit. Seit der Gründung im Jahr 2001 wurden insgesamt mehr als 423 Millionen Euro Spenden für Menschen in Not gesammelt. Das Ak­tionsbündnis wurde gegründet, um die Kräfte bei großen Katastrophen schneller zu bündeln. Der erste...

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  • 14.09.17
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Festungsmauer aus Zeit König Davids entdeckt

Tel Aviv (idea) – In Israel haben Archäologen Reste einer Festungsmauer aus dem 10. Jahrhundert vor Christus entdeckt. Sie fanden sie zusammen mit einer Stätte zur Kupferverarbeitung bei den Timna-Kupferminen im Süden Israels, berichtet das Portal »Breaking Christian News«. Möglicherweise verweist der Fund auf die siegreiche Schlacht König Davids gegen die Edomiter, über die im Alten Testament berichtet wird.

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  • 14.09.17
  • 7× gelesen
Das kleine Kreuz (Pfeil) im Fußball-Wappen soll verschwinden.

Fußballer verzichten aufs Kreuz

Madrid (idea) – Um im arabischen Raum mehr Fanartikel zu verkaufen, ändert der spanische Fußball-Spitzenklub Real Madrid offenbar sein Wappen. Das berichtet das spanische Sportmagazin Marca. Für einen Vertrag mit einem arabischen Großhändler will der spanische Klub das Kreuz aus dem Wappen entfernen. Der Großhändler verkauft exklusiv Werbeartikel des Fußballklubs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Oman und Kuwait. Wie ein Unternehmenssprecher mitteilte, soll...

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  • 14.09.17
  • 214× gelesen
Die »Grüne Linie« in der geteilten Stadt Nikosia wird seit 1983 von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht.

Zypern: Ein Funke Hoffnung bleibt

Von Giorgio Tzimurtas Es gibt wieder Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der geteilten Insel Zypern. Aber die Chancen auf einen Erfolg der Verhandlungen sind gering. Eine erste Runde der Gespräche zwischen den Vertretern der griechischen und türkischen Zyprer Anfang Januar in der Schweiz verlief ohne greifbare Ergebnisse. Nun werden die Treffen in der zyprischen Hauptstadt Nikosia unter UN-Ägide fortgesetzt. Als kaum zu überwindende Hürde erweist sich dieses Problem: Es gibt beim Thema...

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  • 14.09.17
  • 88× gelesen
Keine Berührungsängste mehr: Früher wurden Kinder mit Behinderung in Uganda stigmatisiert, heute lernt Kisekka (Mitte) Seite an Seite mit seinen Klassenkameraden. Ein Bewusstseinswandel hat eingesetzt.
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Inklusion auf Afrikanisch

Sein rostiger Rollstuhl fährt durch enge Gänge und über kleine Stufen. Der fünfzehnjährige Kisekka rollt flink durch das kirchliche Krankenhaus am Rand der ugandischen Kleinstadt Mbarara. Von Andreas Boueke Kisekkas grüner Rollstuhl ist eine Gebrauchtspende aus Europa. Auf den Schotterpisten der Umgebung des Krankenhauses kommt das alte Modell an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Die Gummischicht der kleinen Vorderräder ist fast völlig abgenutzt. Die Hinterräder haben kein Profil mehr, der...

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  • 14.09.17
  • 48× gelesen

Kenia: Aus für Plastiktüten

Frankfurt a. M. (epd) – Im Kampf gegen Umweltverschmutzung verbannt Kenia Plastiktüten: Seit Montag sind Benutzung, Herstellung und Einfuhr von Einkaufstaschen oder Müllbeutel verboten. Verstöße können mit bis zu 38 000 Dollar Strafe oder vier Jahren Gefängnis bestraft werden. Die Kenianer wurden aufgerufen, zum Einkauf langfristig einsetzbare Stoff- oder Sisaltaschen zu benutzen. Laut UN-Umweltprogramm (UNEP) wurden in Kenia jeden Monat rund 24 Millionen Plastiktüten ausgegeben. In Afrika...

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  • 31.08.17
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Turban statt Helm

Mannheim (epd) – Ein Angehöriger der Sikh-Religion will aus religiösen Gründen beim Motorradfahren keinen Helm tragen. »Der Konstanzer klagt unter Berufung auf die Religionsfreiheit auf eine Ausnahmegenehmigung«, teilte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Mannheim am Dienstag zum Prozessauftakt mit. Der seit etwa zwölf Jahren als praktizierender Sikh lebende Mann argumentiert den Angaben zufolge, dass er aus Respekt vor der Schöpfung seine Haare wachsen lässt und einen Turban trägt. Diese...

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  • 31.08.17
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Gottesdienst im Gemeindehaus Swetlyj, miterbaut von freiwilligen Helfern aus der Partnergemeinde Niederfrohna. Foto: Brigitte Lehnhoff

Kaliningrad: Reformation in der Diaspora

Die russische Exklave Kaliningrad (früher Königsberg) ist flächenmäßig fast so groß wie Schleswig-Holstein. Über dieses Gebiet verstreut leben etwa 500 evangelische Christen. Auch sie feiern das Reformationsjubiläum, allerdings viel bescheidener als die Glaubensgeschwister in Deutschland. Geschuldet ist das der besonderen Situation in der Diaspora. Von Brigitte Lehnhoff Wie schwierig die Lage evangelischer Christen im ehemaligen Königsberger Gebiet ist, zeigt sich bei jeder Gelegenheit, auch...

  • Weimar
  • 31.08.17
  • 67× gelesen
Strahlen um die Wette: Suhai Ismael Abuker mit einer Kundin in ihrem Friseursalon.
2 Bilder

Zukunft mit Kamm und Schere

Perspektiven gegen die Hoffnungslosigkeit: Langzeitflüchtlinge aus Somalia schaffen sich durch ein Projekt des Lutherischen Weltbundes eine neue Existenzgrundlage in Äthiopien. Von Cornelia Kästner »Wenn ich alles gelernt habe, werde ich eine Schneiderei aufmachen, um meine Familie zu ernähren«, sagt Faiza Mahmud Said. Die ältere Frau mit dem gelben Kopftuch schneidet unterschiedlich geformte Stücke aus weißem Papier. Es ist einer der ersten Tage der Schneiderausbildung für die somalischen...

  • Weimar
  • 31.08.17
  • 17× gelesen

USA: Ein offener Brief an den Präsidenten Donald Trump

Der promovierte lutherische Pfarrer Jeffrey Myers stammt aus dem US-Bundesstaat Kansas und ist derzeit stellvertretender Beauftragter für die Reformationsdekade in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Er hat sich in dieser Woche mit einem offenen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump gewandt: Dear Mr. President, zusammen mit zahlreichen anderen Amerikanern im Ausland wie »at home« mache ich mir zunehmend große Sorgen wegen der wachsenden Spannungen zwischen unserem Land und anderen...

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  • 24.08.17
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Kenia: Vielen Kindern droht Hungertod

Genf/Nairobi (epd) – Fast 73 000 Kindern droht nach einer monatelangen Dürre im Norden Kenias der Hungertod. Das ist das Ergebnis einer Erhebung, die neun Hilfsorganisationen zusammen mit Unicef und den lokalen Gesundheitsbehörden erstellt haben. Wichtig sei jetzt, dass Kenias vor zwei Wochen gewählte Regierung und die Provinzregierungen umgehend Geld für Nahrungsmittel bereit stellten. Demnach sind außerdem rund 40 000 Schwangere und Mütter unterernährt.

  • Weimar
  • 24.08.17
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